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Femundlopet 450 Km WM Langdistanz 2025 - Welcome to the finishline

Am 12.02.2025 ging es also endlich los, ja für uns ein sehr hohes Ziel und auch ein Traum ging nach monatelanger, sorgfältiger Planung und Vorbereitung in Erfüllung. Schon nur an der Startlinie in der Altstadt von Röros stehen zu können, bedeutet viel Training und Arbeit. 

3 Tage waren Sebastian und die Hunde unterwegs und haben Höhen und Tiefen erlebt, Mental war dies ein hartes Stück Arbeit, denn 3 Tage ohne richtigen Schlaf bringt einem ans Limit. 

 

Dann am Samstag 15.02. um 06.48 ging überquerten wir die Ziellinie.

 

Das Femund450 ist seit ca. 10 Jahren eines unserer Ziele,  als wir das erste Mal in Drevsjö einen Checkpoint besuchten, von da an wussten wir: Dieses Rennen wollen wir mal fahren und finishen.

Die Worte zu finden über diese 3 Tagesreise und dem Schlafmangel ist nicht einfach.

 

Ich (Sebastian) selbst bin an diesem Rennen durch viele mentale Höhen und Tiefen gegangen. Wir arbeiteten uns von Etappe zu Etappe, immer mit dem Ziel vor den Augen. Die Hunde waren top vorbereitet mit 2500km Trainingskilometern in den Beinen.

 

So ging also die Reise los von Röros nach Tufsingdalen auf einen schnellen teils auch wirklich verrücktem und gefährlichen Trail, dann nach Drevsjö, weiter auf den Berg in Sovollen, und wieder runter nach Tynset.

 

 

In Tynset angekommen waren die Hunde super drauf und fit, aber mein Kopf war langsam müde und ich fragte mich was mach ich hier eigentlich? Zudem befasste ich mich mit negativen Gedanken. Doch kurz bevor wir weiter gingen merkte ich beim Hunde aufwärmen, dass Lillebror leicht humpelte. Nach kurzer Untersuchung entschied ich Lillebror für die anstehende Bergetappe aus dem Team zu nehmen. (Zur Info, ein Hund darf nicht ersetzt werden)

 

Also fuhren wir in der Nacht mit 7 Hunden nach Orkelbogen....die Hunde waren top drauf! Die Steigungen merkten wir fast nicht und düssten vollgas in den Checkpoint. 

Weiter gings mit den 8 Freunden auf die Bergetappe Richtung Sovollen, hier hatte ich das erste Mal mit Müdigkeit zu kämpfen und auch mental mich damit abzufinden, ja wir fahren nicht für ein Resultat sondern wir wollen einfach finishen. 

 

In Sovollen angekommen waren die Hunde müde aber happy, ich massierte die Doggies, gab ihnen Suppe und sie durften sich jetzt mal 6h erholen.

Mein super Handlerteam organisierte mir sogar ein leckerer Hamburger, das war ein richtiger Aufsteller. Dannach schlief ich für 2.5h bevor es dann langsam weiter ging Richtung Tynset, eine Etappe mit 48km. Die Fahrt dorthin war viel bergab und es war teils grenzwertig das Team zu kontrollieren. Am Checkpoint angekommen, waren die Hunde super drauf und fit, aber mein Kopf war langsam müde und ich fragte mich was mach ich hier eigentlich? Zudem befasste ich mich mehr mit negativen Gedanken, da die Hund fast keine Snacks gegessen haben und ich bildete mir ein sie sind zu dünn.....

 

Daher liess ich mal eine Tierärztin Scottie anschauen, doch sie meinte schau er frisst ja alles aus der Hand...und hat viel Reserven....doch kurz bevor wir weiter gingen merkte ich dass Lillebror leicht humpelte....da ging das erste Mal die Welt unter für mich....nach kurzer Untersuchung entschied ich Lillebror für die anstehende Bergetappe aus dem Team zu nehmen. Zu gross war das Risiko, dass es nicht geht. Also fuhren wir wieder in der Nacht nach Orkelbogen....die Hunde waren top drauf! Die Steigungen merkten wir fast nicht und düssten vollgas in den Checkpoint. 

 

Hier hielten wir uns eventuell zu fest an unserem Rennplan fest und machten auch da eine Pause...was sich als kleiner Fehler herausstellte, denn nach den 3-4h Pausen waren die Hunde steiff und Blazer hatte Mühe. Ich dachte da sehr lange ans aufgeben...denn es standen noch 2x70km bevor. Doch meine super Doghandlergirls Natalie und Vera, prügelten mich förmlich auf den Schlitten! Jetzt nicht weich werden sagten sie! Die 6 Hunde sehen gut aus und ihr packt das....

 

Also machten wir uns auf den Weg mit 6 Hunden zum letzten Checkpoint Tolge, dem letzten Checkpoint. Die Stunden verflogen plötzlich auf dem Schlitten und Zack standen wir schon beim Wegweiser Checkpoint Tolga! Da wusste ich jetzt sind wir nahe an unserem grossen Ziel dran....Hunde massieren, pflegen, füttern und ihnen die 5h Pflichtpause geben, dann schauen was die Tierärzte nach der obligatorischen Pause sagen.

Resultat: Ja Hunde bisschen steiff, aber gut im Fett und alles prima! Ich und mein Team waren also ready to go home!

 

Was wir noch nicht wussten, dass wir uns noch durch einen kräftigen Schneesturm kämpfen mussten auf diesen letzten 70km...

 

Doch meine crazy Leader, Levajok und Tiempo haben den Trail immer wieder gefunden von Markierung zu Markierung haben wir uns durchgekämpft, Schritt für Schritt dem Ziel entgegen, Scottie und Lebron haben gerackert. Fjell und die kleine Ruby immer vollgas Richtung Röros!

 

Und so kamen wir müde und happy als 50. Von 91 Startern ins Ziel als einziges schweizer Team und 

 

Wir alle sind  wahnsinnig stolz auf unsere 8 Athleten! Jeder mit seiner individuellen Qualität, zusammen waren wir das perfekte Team und im Ziel waren die Hunde noch immer top motiviert, ja sogar nach dem Vetcheck gab es komplimente, dass die Hunde sehr gut aussehen!

 

Der Erfolg blieb natürlich in unserer Heimat im Jura nicht unbemerkt, hier zwei Links zum Bericht bei RFJ und der Zeitung Quotidien Jurassien

 

https://www.rfj.ch/rfj/Actualite/Region/20250318-Entre-le-Jura-et-la-Laponie-par-amour-des-chiens-de-traineaux.html

 

https://www.lqj.ch/articles/une-course-de-450km-sur-la-neige-de-laponie-pour-un-musher-jurassien-et-ses-huit-chiens-102999


Das grosse Ziel rückt näher

Noch 10 Tage bis zum Start unseres bisher grössten und längsten Rennens, das Femundlopet 450km. Die ganze Saison haben wir uns darauf vorbereitet. Die Hunde konnten 4 Wochen im Herbst in Schweden trainieren und auch der November in der Schweiz liess ein gutes Training zu. Im Dezember sind wir dann wieder nach Schweden, wo wir bis auf einmal, wo das Team 8 Tage am Stück zwangspausieren musste aufgrund des Wetters, unsere Trainings wie geplant umsetzen konnten. Sebastian nahm an zwei kleinen Vorbereitungsrennen teil, einmal das Fjällsikten Open MD 2x40km und dann das Vildmarksracet 120km. Die doggies sind richtig gut drauf und haben jeden Tag Lust wieder zu laufen. Sie kommen schnell in den Flow und einzelne Hunde haben sich sehr positiv entwickelt in dieser Saison. Wir sind also sehr gespannt, ob unsere Trainingsstrategie um das Rennen zu beenden aufgeht oder nicht. In zwei Wochen sind wir um X Erfahrungen reicher und dafür sind wir jetzt schon dankbar, sowas erleben zu dürfen. 


Doghandler gesucht für Saison 2024 / 2025


Saison 2023 / 2024

Das Team verbrachte den ganzen Winter in schwedisch Lappland und wir nahmen an folgenden Rennen teil welche wir auch sehr gut abgeschlossen haben:

- Femundlopet 200km

- Amundsenrace 180km


Aussicht Saison 2021 / 2022

Falls es die Situation erlaubt werden wir in dieser kommenden Saison wieder voll mit am Start sein. Geplant sind drei Rennen:

- Saignelegier (Jan.22)

- Amundsenrace 150km (Feb.22)

- Langdistanz WM Särna 300km (März.22)

 

Um uns optimal auf unsere nächsten Ziele vorzubereiten werden wir wie üblich ab Weihnachten in Schweden sein. Einen kurzen Abstecher zurück in die Schweiz für unsere Heimrennen werden wir aber auf aber unternehmen. Denn in unserer Region unser Team zu vertreten bedeutet uns sehr viel. Danach kehrt der ganze Tross wieder zurück nach Skandinavien wo wir mit den harten Trainings und einem herausfordernden Programm bis Anfang März sein werden. 

Zum Abschluss möchten wir mit unserem Team an der WM in der Langdistanz teilnehmen. 


Saison 2020 / 2021 - keine Rennen


Rückblick Saison 2019/2020

In der Saison während die Pandemie leider langsam startete warenw wir zu dieser Zeit noch in Schweden und bereiteten uns auf die Langdistanz WM in Schweden vor. Das Rennen musste wegen zu viel Schnee gekürzt werden von den ursprünglich 300km wurde das Rennen auf 200km gekürzt. 

 

Genau zu diesem Zeitpunkt Anfang März wusste noch niemand, dass dies für eine lange Zeit unser letztes Rennen sein wird. 

Das Rennen beendeten wir auf einem hervorragenden 4. Platz und planten auf der Rückreise, trotz Corona bereits den nächsten Winter. Leider wurden dann im Winter 2021 alle Rennen wegen der Pandemie abgesagt. So nutzten wir die Zeit mit den Hunden für 2 Monate im Schnee in Schweden.


Rückblick Saison 2018 / 2019

Die Saison 2018 / 2019 war bisher die erfolgreichste und auch strengste Saison. 

Nach dem vielen und harten Herbsttrainings starteten wir im Januar an der Grand Odysee Trophy für drei Tage um den ersten Schnee unter die Kufen zu bekommen. Das Rennen in Frankreich lief überragend und wir fuhren an unserer ersten Teilnahme den 2. Platz ein. Gleich eine Woche später konnten wir an unserem Heimrennen gleich nachdoppeln und wurden 3. in Saignelegier. Hier gehts zum Newsbeitrag von Schweiz Aktuell, das Reporter Team begleitete uns da, das ganze Wochenende.

Das Hauptziel war in diesem Winter das bisher längste Rennen zu meistern um somit die Qualifikation einzufahren für die grösseren Rennen in Norwegen. Da starteten wir auch am Beavertrap 250km rennen und konnten dies erfolgreich zu ende fahren. 

Xéna wurde am 26. März 2019 von Churchill gedeckt. Wir hoffen auf eine bunte Welpenschar gegen Ende Mai. :-)


Video Rückblick auf die Saison 17/18.

 


Nicht jede Saison läuft perfekt, April 2018

Für die Wintersaison 2017 / 2018 hatten wir uns noch ein höheres Ziel gesteckt als das Jahr zuvor. Geplant war das Amundsenrace in Mittelschweden. Um das Team optimal vorzubereiten gingen wir deshalb innerhalb 2 Monaten zweimal nach Schweden. Über Weihnachten/ Neujahr verbrachten wir 2 Wochen im schönen Ljungdalen. Leider gab es bereits im Herbst, später auch in Ljungdalen ein bis zwei kleinere Trainingsprobleme, so dass wir die ganze Saison durch nie so richtig in Schwung gekommen sind. Kleine Verletzungen hielten uns immer wieder von den langen Trainingsdistanzen ab. Dann im Januar das stürmische Wetter, sowie das Trainingsgefährt welches immer wieder technische Probleme hatte. Somit war für uns schon zu Jahresbeginn klar, dieses Jahr wird es unmöglich sein ein 300km Rennen zu bestreiten. Wir wollten die Hunde nicht verheizen. Deshalb fuhren wir diese Saison kein Rennen. Im Februar genossen wir dafür zwei schöne Wochen in Flötningen ohne grossen Trainingsstress. Machten Touren über das Fjell und spulten trotzdem immer wieder 50 -60 Kilometer in den Schnee. 

Gegen Ende durften, dann sogar die Youngsters sich langsam aber sicher Luft schnuppern, wie es ist vor dem Schlitten zu arbeiten. Nun gilt natürlich der Fokus ganz klar auf die nächste Saison. Da haben wir natürlich wieder Ziele welche wir unbedingt erreichen wollen.  


Veränderung braucht Zeit, August 2017

Im Sommer 2016 haben wir endlich unser Traum zu Hause im Jura gefunden. Aber wie es so ist beim Umzug, das geht nicht von heute auf morgen, vor allem nicht, wenn man noch ein Rudel Huskies besitzt. Da muss zuerst das Gelände/Garten eingezäunt werden, die Zwingeranlage gebaut werden und beides stetig etwas erweitert und verändert bzw. verbessert werden. Es ist also immer was zu tun. Die Trainingsbedingungen am neuen Wohnort sind perfekt, denn wir können vom Haus weg starten. Das wiederum hat uns veranlasst unsere Saisonziele etwas höher anzusetzen und zu sehen was erreichbar ist. Dafür brauchten wir aber sicher 6 Topathleten. Da Piro gesundheitstechnisch leider ausfiel, hatten wir nach dem Umzug lediglich 4 Teamhunde. Mit viel Glück durften wir zwei grandiose Hunde aus grösseren Teams für die ganze Saison ausleihen. Die Beiden Hunde waren in jeder Hinsicht eine Bereicherung für unser Team. Motiviert und mit viel Wetterglück konnten wir den ganzen Herbst über ein super Training absolvieren und im Januar/Februar sogar einen ganzen Monat lang auf Schnee trainieren. Natürlich waren wir im Winter wieder in Schweden, wo wir uns auf unser grosses Rennen vorbereitet haben. Das Polardistanz 2017 mit seinen 165km hatte es wirklich in sich, doch unsere Hunde und der Musher meisterten ihr erstes "nordische" Langstreckenrennen mit Bravour. 

Im Frühling wurde Cid Vater von 5 Welpen im Wallis. Natürlich haben wir zu einem weiteren kleinen "Cid" nicht nein gesagt und somit zog Fjell im Mai ein. Achja, als wäre das nicht schon genug News, nein, wir sind seit Herbst nun auch noch offizielle Züchter mit Zuchtnamen "Back to Basics". Nachdem unsere Xéna am Polardistanz eine hervorragende Leistung gezeigt hatte, stand unser Entschluss fest, sie mit unserem Leihrüden Mandrake av Vargevass zu verpaaren. Alles war schon bereit für den Wurf, doch Xéna blieb leider leer. Da wir immernoch überzeugt sind von der Verpaarung, versuchen wir es nächstes Jahr noch einmal mit den Beiden. Über den Frust hinweg verhalf uns dann Fjells kleine schwarze Freundin Levajok, welche Ende Juli 17 bei uns einzog. Leva, Fjell, Training, Rennen und Umzug ins Traumzuhause sind also die Gründe, warum ich hier gar nicht mehr zum News schreiben komme. Es sind aber wundervolle Gründe, oder nicht? 


Der Nordern ruft! Februar 2016

Da der Winter sich hierzulande nicht blicken liess, reisten wir wieder in den Norden. Auf Schwedens Trails kamen wir in den Genuss des Schlittenfahrens mit unserem Team. Und nicht nur das, wir lernten auch super nette und interessante neue Leute kennen, durften fremde Hunde als Teamverstärkung mittrainieren und konnten mit Cid & Xénas Züchterins Teams in die Fjälls fahren. Auch konnten wir noch einige Zieleinläufe des Femundlöpet 400 in Röros sehen und erlebten auch eine wunderschöne Kälte von -26Grad. Die unglaubliche Ruhe, die grandiose Natur, die Weite und die Motivation des Teams auf Schnee zu laufen, lässt uns tiefenentspannt in unsere hektische Arbeitswelt zurückkehren. Hoffen wir es hält noch lange an!

Back to basics Kennel

 

Natalie und Sebastian Fretz

team@husky-passion.ch

Tel: 0041 78 722 3309